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Der Computer Elsa

Der Computer Elsa
Ein kluger Mann (Osho) hat einmal geschrieben, dass gelungenes Zuhören 80 % einer guten Psychotherapie ausmacht.
Ich erinnere mich daran, gelesen zu haben, dass es in den Anfängen des Computerzeitalters ein Experiment mit dem Computer Elsa gab.
Der Computer wurde als Therapeut eingesetzt und konnte nur Äußerungen des Klienten bejahen und seine 2. Eigenschaft bestand daran, dass er den Inhalt des von dem Klienten Dargestellten in einer Frage variieren konnte.
Sagte der Klient beispielsweise: "Ich habe Schuldgefühle", so machte Elsa daraus: "Wie war das mit deinen Schuldgefühlen? Erzähle mir davon!"
Das Ergebnis des Experiments war, dass sich die Klienten bei Elsa besser aufgehoben fühlten, als bei ihren Therapeuten aus Fleisch und Blut ...

Andreas Czerwinska


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Lebensstrategien Teil 9: "Die 10 Lebensregeln"

Die 10 Lebensregeln
Die Lebensregeln sind nichts anderes als Spielregeln.
Niemand wird Sie fragen, ob Sie diese Regeln für gerecht halten oder ob Sie meinen, sie sollten existieren.

Es gibt sie einfach, genau wie das Gesetz der Schwerkraft. Sie haben keine Wahl.
Sie können Sie nicht ignorieren, umherstolpern und sich dabei wundern, warum Sie nie Erfolg haben. Oder Sie können sie erlernen, sich anpassen, Ihre Entscheidungen und Ihr Verhalten damit prägen und effektiv und glücklich leben.
Wenn Sie die 10 Lebensregeln lernen, gehören Sie definitiv zu denen, die es verstanden haben. Sie werden nie wieder versagen müssen, nur, weil Sie einfach nicht gewusst haben, wie Sie selbst funktionieren oder die Welt sich dreht.
Diese Lebensgesetze werden Ihnen zeigen, wie, und sie werden Ihnen zeigen, warum. 

Lebensregel Nr. 1
Entweder Du hast es verstanden - oder nicht.
Deine Strategie: Gehörst Du zu den Menschen, die es verstanden haben? Entschlüssele das Geheimnis der menschlichen Natur und find…

Lebensstrategien Teil 8: "Der Wahrheit ins Auge blicken"

Der Wahrheit ins Auge blicken
Probleme und Herausforderungen erledigen sich nie von selbst.
Sie werden nicht dadurch kleiner, dass man sie beiseite schiebt.

Das Einzige, was schlimmer als ein drogenabhängiges Kind, eine ernsthafte Krankheit ist, ein solches Problem zu haben und es nicht zu erkennen - noch schlimmer - es zu erkennen und so zu tun, als ob es nicht da wäre.
Wir verstecken unsere Probleme und verurteilen diejenigen, die das nicht können oder nicht tun.
Das aber funktioniert nicht.

Sie leben in einer realen Welt, haben reale Probleme und brauchen reale Veränderungen. Sie brauchen nicht nur Einblick in und Verständnis für Ihre Probleme, sondern Ihre Probleme müssen sich ändern und zwar jetzt.

Sie brauchen eine Strategie, mit der Sie Ihre Probleme, Verhaltensweisen und Hindernisse überwinden und das aus Ihrem Leben herausholen können, was Sie für sich und für die Menschen wünschen, die Ihnen nahe stehen. Sie brauchen eine wirklichkeitsnahe Orientierung an Ergebnissen, nicht…

Lebensstrategien Teil 7: "Selbst programmierte Selbstgespräche"

Selbst programmierte Selbstgespräche
Sie selbst programmieren Ihren Geist, Ihr Verhalten und Ihre Physiologie darauf, wie Sie durch Ihr Leben gehen wollen. Überlegen Sie einmal, welchen Einfluss Ihre Gedanken auf Ihre eigene Programmierung haben können. Wir reden zu uns und programmieren uns selbst, mehr als alle anderen Menschen in unserem Leben das tun. Manchen Menschen haben ein Band, das immer und immer wieder in ihrem Kopf abläuft. Wenn dieser interne Monolog - dieses selbst programmierte Selbstgespräch - negativ ist, ist es dann verwunderlich, dass unsere Leistungen schlecht sind?  Einige dieser typisch negativen Aussagen sind:
- Ich bin nicht klug genug

- andere Leute sind viel interessanter und besser informiert als ich

- ich bin nicht so gut wie die Anderen

- ich kann und werde keinen Erfolg haben

- ich gebe doch eh immer auf

- egal was ich tue, es macht keinen Unterschied

- ich treibe einfach nur in den Wellen - nichts wird jemals anders

- die anderen werden merken, wie dum…

Lebensstrategien Teil 6: "Schlüsseljagd-Experten"

Schlüsseljagd-Experten
Das Problem ist, dass es dem Innersten der menschlichen Natur entspringt, die Schuld auf Andere zu schieben.
Man will vermeiden, dass unangenehme Dinge in der eigenen Verantwortung liegen, also wird man zu jeder erdenklichen Rechtfertigung und Erklärung greifen, um damit zu begründen, warum das nicht so ist. Wenn Sie aber die Verantwortung abschieben, machen Sie jegliche Bemühungen zunichte, die Sie unternehmen können, um erfolgreich und glücklich zu sein.

Stellen Sie sich vor, Sie haben Ihren Schlüssel verlegt und suchen ihn im ganzen Haus. Sie suchen in jeder Schublade, in jeder Tasche, in jedem Winkel, oben und unten. Sie wachsen über sich hinaus, um diesen Schlüssel zu finden. Sie verwandeln sich sogar in einen Schlüsseljagd-Experten.
Stellen Sie sich vor, dass dieser Schlüssel im Zündschloss Ihres Wagens steckt und nicht im Haus. Sie werden diesen Schlüssel im Haus nie finden, egal wie gründlich, egal wie intensiv oder lange Sie auch suchen, weil sie nicht…

Lebensstrategien Teil 5: "Leben auf dem Beifahrersitz - Opferleben"

Leben auf dem Beifahrersitz - Opferleben
Sie haben die Verantwortung für Ihr Leben. Gut oder schlecht, erfolgreich oder nicht, glücklich oder traurig, gerecht oder ungerecht, Ihr Leben gehört Ihnen. Sie tragen jetzt die Verantwortung dafür.

Sie erzeugen die Ergebnisse in Ihrem Leben immer selbst. Wenn Sie Ihren Beruf nicht mögen, sind Sie dafür verantwortlich. Wenn Ihre Beziehung den Bach hinunter geht, sind Sie verantwortlich. Wenn Sie unglücklich sind, sind Sie dafür verantwortlich.

Wie auch immer Ihre Lebensumstände aussehen, dieses Gesetz zu akzeptieren bedeutet, dass Sie nicht länger der Verantwortung dafür ausweisen können, wie und warum Ihr Leben so ist, wie es ist.
Was ist das so wichtig?

Wenn Sie nicht bereit dazu sind, Verantwortung zu übernehmen, werden Sie jedes Ihrer Probleme falsch einschätzen. Wenn Sie es falsch einschätzen, werden Sie es falsch angehen.
Wenn Sie die Dinge falsch angehen, werden sie einfach nicht besser.
Wenn Sie es nicht schaffen, dieses Gesetz zu akz…

Lebensstrategien Teil 4: "Das "es", dessen Code Du knacken musst

Das "es", dessen Code Du knacken musst
Das "es", dass du verstehen musst, kann sich von Zeit zur Zeit und von Situation zu Situation ändern, doch es gibt dabei einige wichtige Gemeinsamkeiten (siehe "Die 6 Tatsachen des Lebens).
Das "es", dessen Code Du knacken musst, sind vielleicht deine Beziehungen, dein Selbstmanagement oder dein berufliches Fortkommen.
Vielleicht ist es auch dein Gefühlsleben, das du in den Griff bekommen musst. 
Was auch immer "es" ist, wenn du tatsächlich verstanden hast, wie die Dinge wirklich funktionieren, dann handelst du aus einer Position des Wissens und der Stärke heraus.
Wenn du gegen ein Strafgesetz verstößt, dann musst du eine Strafe zahlen. Wenn du gegen ein Gesetz des Lebens verstößt, dann gibt es auch dafür Strafen. Ich wette, dass du in deinem Leben bereits teuer für einige dieser Verstöße bezahlt hast.


Aus "Lebensstrategien" von Philipp McGraw

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Lebensstrategien Teil 3: "Persönliche Informationen"

Persönliche Informationen
Was musst du von jemanden wissen, um ihn wirklich zu verstehen?

1. Was ist diesem Menschen das Wichtigste im Leben: Ist Moral wichtig? Wird er/sie von Geld und Erfolg geprägt? Legt er/sie Wert auf Stärke oder Mitgefühl? Was zählt wirklich in seiner/ihrer Betrachtungsweise des Lebens?

2. Was sind seine/ihre Erwartungen und Überzeugungen in Bezug darauf, wie das Leben funktioniert und funktionieren sollte?

3. Welche Abneigungen oder Vorlieben, Ängste, Neigungen und Vorurteile hat er/sie?

4.Welche Positionen, Vorgehensweisen oder Philosophien wird er/sie am wahrscheinlichsten annehmen oder ablehnen?

5. Was will er/sie von jemanden hören, um zu dem Entschluss zu kommen, dass die Person grundsätzlich seine/ihre Zustimmung findet und man ihr vertrauen kann?

6. Welche Art von Dingen hält er/sie für relevant?

7. Was hält er/sie von sich selbst?

8. Was wünscht er/sie sich in ihrem Leben am meisten?


Während du ganz bewusst dazu übergehst, herauszufinden, wie und warum …

Lebensstrategien Teil 2: Eigenschaften, die das Verhalten der Menschen prägen

Eigenschaften, die das Verhalten von Menschen prägen
Mann muss jemanden verstehen und wissen, was ihn bewegt, wenn man mit ihm in Verbindung treten möchte.
Du musst den Anderen kennen, um ihn zu bewegen.

Es gibt einige wichtige Gemeinsamkeiten, die das menschliche Verhalten grundsätzlich beeinflussen.

1. Die grösste Angst aller Menschen ist die Angst vor Ablehnung.

2. Das grösste Bedürfnis aller Menschen ist das Bedürfnis nach Anerkennung.

3. Wenn du jemanden beeinflussen willst, dann darfst du sein Selbstwertgefühl nicht verletzen. Du musst es sogar nicht verstärken.

4. Jeder macht sich immer zumindest ein paar Gedanken darüber, was "für ihn dabei herausspringt".

5. Jeder spricht am liebsten über die Dinge, die ihm selbst etwas bedeuten.

6. Menschen hören und verinnerlichen nur das, was sie auch verstehen.

7. Menschen mögen, vertrauen und glauben denen, die ihrerseits auch etwas für sie empfinden.

8. Menschen tun Dinge oft aus anderen Gründen, als man glaubt.

9. Sogar Mensc…

Lebensstrategien Teil 1: "Die 6 Tatsachen des Lebens"

Die 6 Tatsachen des Lebens
1. Tatsache Es gibt keinen Weihnachtsmann, keine Heinzelmännchen.
Wenn sich dein Leben hier verbessern soll, dann wird es das, weil Du es besser machst.
Du kannst beten, aber an Land rudern musst du selbst.

2. Tatsache Bevor dein Leben so verläuft, wie du es dir wünschst, musst du deine Augen aufmachen und damit aufhören, in die falsche Richtung zu laufen.

3. Tatsache Du brauchst deine Hand nicht in den Mixer zu stecken, um zu lernen, dass es nicht die allerschlauste Idee ist, Hände in Mixer zu stecken.

4. Tatsache Entwerfe einen Plan und halte dich daran.
Das Leben ist keine Kostümprobe, auf der man sich dauernd umzieht.

5. Tatsache Wenn Du es zulässt, wird man dich benutzen.
Wenn "die" näher kommen und anfangen, den Anderen das Essensgeld wegzunehmen, dann wirst du einen sehr ernsten Blick aufsetzen und dich verschanzen.

6. Tatsache Das Leben ist ein Wettbewerb. Irgendjemand zählt wirklich mit, und es gibt tatsächlich irgendwo eine Stoppuhr.



Ein "Erinnerungsalbum" gestalten

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Nach einem Verlust kann das Gefühl der Angst aufkommen, Erinnerungen an den Verstorbenen irgendwann zu verlieren.
Ein hilfreicher Teil einer aktiven Trauerverarbeitung kann sein, ein Erinnerungsalbum zu gestalten.
Anhand eines Beispiels möchte ich hier aufzeigen, was es für Ideen und Möglichkeiten der Gestaltung gibt.
Ich zeige hier nur Ausschnitte aus dem Erinnerungsalbum einer Klientin, aus Datenschutzgründen.






Benötigt wird ein Fotoalbum, ganz nach dem persönlichen Geschmack.



Man kann die Seiten bemalen, beschriften oder
Textkarten, die einem gefallen, einkleben.
Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Hier wurden Fotografien eingefügt von der Grabstelle.
Wenn man selbst nicht die Kraft hat, Fotos zu machen, übernimmt in der Regel der Bestatter dies, wenn man den Wunsch hat.


Geschriebene Texte

Geschriebene Texte

Auch Kondolenzkarten finden hier ihren Platz.

In eingeklebte, offene Briefumschläge können Briefe an den geliebten Menschen eingefügt werden.
In diesem Fall sind es Briefe …

Buchempfehlungen zum Thema "Was kommt nach dem Tod"

Hier möchte ich Bücher auflisten, die sich mit dem Thema "Gibt es ein Leben nach dem Tod" bzw. mit Nahtoderfahrungen auseinandersetzen.

Ich selbst habe diese Bücher gelesen, als durch den Tod meines Vaters mein bis dahin für mich geltendes christliches Verständnis, dass es ein Leben nach dem Tod gibt, völlig ins Wanken kam.

- "An der Schwelle zur Ewigkeit", Was wir von Sterbenden fürs Leben lernen können
Robert L. Wise, Gerth Medien GmbH, ISBN 978-3-86591-373-9

- "Das Licht von drüben", Neue Fragen und Antworten
Dr. Raymond A. Moody, Rowohl Taschenbuch Verlag, ISBN 978-3-4996-1532-0

- "Wir sterben nie", Was wir heute über das Jenseits wissen
Bernard Jakob, rororo, ISBN 978-3-4996-2422-3




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Buchempfehlungen zum Thema Leben, Glück und Trost

Hier möchte ich ein paar Bücher auflisten, die helfen können, die eigene traurige Sichtweise in verschiedenen Lebenssituationen verändern zu können oder einfach etwas Trost zu bekommen, wenn alles schwierig und kompliziert erscheint:

- "Hectors Reise - oder die Suche nach dem Glück"
Francois Lelord, Piper Verlag, ISBN 3-492-04528-6

- "Der Prophet"
Khalil Gibran, Walter Verlag, ISBN 3-530-26719-8

-"Die Hütte", Ein Wochenende mit Gott
William Paul Young, ISBN 978-3-7934-2166-5

- "Der Weg", Wenn Gott die eine zweite Chance gibt
William Paul Young, ISBN 978-3-7934-2238-9

- "Jeder Tag ist Leben"
Magot Bickel/Hermann Steiger, Herder Verlag, ISBN 978-3-451-2770-54

- "Sehnsucht nach Leben"
Magot Käßmann, adeo Verlag, ISBN 978-3-942208-26-0




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Buchempfehlungen zum Thema Sterben und Sterbebegleitung

Hier möchte ich ein paar Bücher auflisten, die sich mit dem Thema Sterben und Sterbebegleitung auseinandersetzen und hilfreiche Informationen zur Verfügung stellen:

- "Lasst uns END-LICH LEBEN"
Alwine Paessens-Deege (Hg.), Santiago Verlag, ISBN 3-937212-01-9

- "Sterbende verstehen", Ein praktischer Leitfaden zur Sterbebegleitung
Heinrich Pera, Verlag Herder Freiburg im Breisgau, ISBN 3-451-22769-X

- "Bis zuletzt an deiner Seite", Begleitung und Pflege schwerkranker und sterbender Menschen
Monika Specht-Tomann, Doris Tropper, mvg-Verlag München, ISBN 3-636-07243-6

- "Was können wir noch tun?" Antworten auf Fragen nach Sterben und Tod
Elisabeth Kübler-Ross, ISBN 3-579-00369-0

- "Verstehen, was Sterbende sagen wollen", Einführung in ihre symbolische Sprache
Elisabeth Kübler-Ross, knauer/MensSana Verlag, ISBN 3-426-87367-0

- "Gespräche gegen die Angst"
Anne-Marie Tausch, Rowohlt Verlag, ISBN 3-499-18375-7

- "Ein sanfter Tod&…

Buchempfehlungen zum Thema Trauer

Hier möchte ich ein paar Bücher auflisten, die zum Thema "Trauer" gute Informationen und Hilfestellungen bieten:

- "Einen geliebten Menschen verlieren", Vom schmerzlichen Umgang mit der Trauer
Doris Wolf, PAL Verlagsgesellschaft Mannheim, ISBN 978-3-923614-48-6

- "In der Mitte der Nacht beginnt ein neuer Tag", Mit Verlust und Trauer leben
Karina Kopp-Breinlinger/Petra Rechenberg-Winter, Kösel Verlag München, ISBN 3-466-36619-4

- "Meine Trauer wird dich finden", Ein neuer Ansatz in der Trauerarbeit
Roland Kachler, Kreuz Verlag Stuttgart, ISBN 978-3-7831-2585-6

- "Ich begleite dich durch deine Trauer"
Jorgos Canacakis, Kreuz Verlag Stuttgart, ISBN 3-7831-1039-4

- "Trösten - aber wie?" Ein Leitfaden zur Begleitung von Trauernden und Kranken
Klaus Schäfer, Verlag Friedrich Pustet, ISBN 3-7917-2

- "Lachen und Weinen hat seine Zeit", Wege zur Leidensbewältigung und Selbstfindung
Erwin Möde, Echter Verlag, ISBN 3-429-01798…

Verarbeitung durch Kreativität

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Manche meiner Besuche und Begegnungen im Hospiz verarbeite ich, indem ich Bilder male.

Ich finde, das ist eine gute Methode, Dingen, die einen beschäftigen, deinen Abschluss zu geben.
Für mich jedenfalls.


Die Gedanken bei diesem Bild waren, dass das Sterben ein Weg ins Licht ist, oft umgeben von der Dunkelheit der Ängste und Sorgen. Weil ja jeder diesen Weg für sich ganz alleine geht.
Mit jedem Schritt wird es heller, man wird begleitet und ist geborgen.

Wie ein Bild entsteht ...

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In unserem Hospiz gibt es einen langen Flur. Da dieser etwas "langweilig" aussah, hat sich 2015 eine Künstlerin bereit erklärt, an einer der Wände ein Gemälde anzubringen.

Sie fing an, den Hintergrund der Wand zu gestalten.
In dieser Zeit hatten wir einen Gast im Hospiz (zur Erklärung: wir nennen die Menschen, die bei uns ihre letzte Zeit verbringen, Gäste) der ebenfalls sehr gerne zeichnete. Er hatte viele Vorschläge für die zu gestaltende Wand und teilte dies auch der Künstlerin mit.

Ich "betreute" den Gast zeitweise auch und hatte viele schöne Gespräche mit ihm. Unter anderem eben auch über die Wandgestaltung und seine Vorstellung davon.
Er wünschte sich, dass ein Leuchtturm auf einem Hügel an der Wand gemalt werden sollte.

Der Gast verstarb dann und die Künstlerin hatte aus privaten Gründen leider keine Zeit mehr, das Werk zu vollenden.
Und da war sie nun - die angefangene Wandgestaltung, die so unvollendet nun nicht wirklich ansprechend aussah. Überstreichen w…

The most carefull child

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Ziel eines Wettbewerbs war es,
das liebevollste Kind zu finden.

Gewinner war ein 4 Jahre altes Kind,
dessen Nachbar ein älterer Herr war,
der kürzlich seine Frau verloren hatte.

Als es den Mann weinen sah,
ging der kleine Junge in den Hof des alten Herren,
kletterte auf seinen Schoß und saß einfach da.
Als ihn seine Mutter später fragte,
was er dem Nachbar gesagt hätte,
antwortete der kleine Junge:
"Nichts, ich habe ihm nur weinen geholfen."



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Ratschläge eines Sterbenden für seine Begleiter

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Lass mich in den letzten Stunden meines Lebens nicht allein.

Bleibe bei mir, wenn mich Zorn, Angst, Traurigkeit und Verzweiflung heimsuchen und hilf mir,
zum Frieden hindurch zu gelangen.

Denke nicht, wenn du ratlos an meinem Bett sitzt, dass ich tot sei. Ich höre alles, was du sagst, auch
wenn meine Augen gebrochen scheinen. Darum sage jetzt irgend etwas, sondern das Richtige.

Das Richtige wäre, mir etwas zu sagen, was es mir nicht schwerer, sondern leichter macht,
mich zu trennen. So vieles, fast alles, ist jetzt nicht mehr wichtig.

Ich höre, obwohl ich schweigen muss und jetzt auch schweigen will. Halte meine Hand.
Ich will es mit der Hand sagen. Wische mir den Schweiß von der Stirn. Streiche mir
die Decke glatt. Wenn nur noch Zeichen sprechen können, so lass sie sprechen.

Dann wird auch das Wort zum Zeichen. Und ich wünsche mir, dass du beten kannst. Klage nicht an,
es gibt keinen Grund. Sage Danke.

Du sollst von mir wissen, dass ich der Auferstehung näher bin als du selbst.

Lass …

Eine schöne Geschichte...

Die Zusammenkunft


Das Leben sagt: "Ich bringe Freude und Kraft. Meinen Weg bahne ich mir auf unglaubliche Weise.  Keiner hält mich auf - nur manchmal kann man mich eindämmen.  Lange lasse ich mir das jedoch nicht gefallen.
Die meisten Menschen wissen um das Geschenk, das ich ihnen bringe, spüren, dass es etwas Einmaliges ist.
Dennoch würdigen sie es nicht wirklich, weil sie große Angst haben, es zu verlieren.
Es gibt einige Menschen, die begriffen haben, daß man mein Geschenk bereitwilliger wieder hergibt, wenn man es gewürdigt und vor allem würdig genutzt hat."
Der Tod sagt:  "Ich bringe Schmerz aber auch Erlösung.  Mich kann keiner aufhalten, selbst die modernste Medizin und die besten Ärzte nicht, auch der tiefste Glaube kann mich nicht von meinem Weg abbringen.
Wer dies begreift und sich in sein Schicksal dreinfindet,
lässt das Geschenk des Lebens leichter los.
Ich selbst verspüre Mitleid mit den Menschen, die zurückbleib…

Sterbebegleitung ist Lebensbegleitung bis zuletzt

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Sterbebegleitung ist LebensbegleitungLeben und Sterben gehören untrennbar zusammen. 
Wo es Leben gibt, da gibt es auch den Tod.
Und Sterbebegleitung ist Lebensbegleitung bis zuletzt. 
Sterbebegleitung heißt, dem Schwerkranken Hilfe im Sterben, nicht zum Sterben anzubieten.
In dieser letzten Phase des Lebens einen Menschen zu begleiten heißt, bei ihm zu bleiben, ganz gleich, wie sich die Dinge entwickeln.  Das schafft jenen Raum des Vertrauens und der Sicherheit, den Sterbende brauchen, um sich in ihrem eigenen Tempo und auf ihre eigene Art und Weise mit dem bevorstehenden Sterben auseinanderzusetzen, sich einzuüben auf ein endgültiges Abschiednehmen und Loslassen.
Nachfolgende Hilfestellungen möchte ich Ihnen aufzeigen, wenn Sie einen Angehörigen im Sterben begleiten. Ob zuhause, in der Klinik, im Altersheim oder Hospiz.

1. Machen Sie Nähe spürbarMachen Sie sich dem Sterbenden mit allen 5 Sinnen (Sehen, Hören, Fühlen, Riechen und Schmecken) zugänglich.
Denn Nähe hat Sinn und macht sinnlich.
2.…